
Wiederherstellung historischer Lokschuppen in Gerbstedt
Der Lokschuppen am Bahnhof Gerbstedt ist ein bedeutendes Zeugnis der mitteldeutschen Industriekultur. Er wurde 1895 gemeinsam mit dem gesamten Bahnhof von der Firma Knoch & Kallmeyer aus Halle an der Saale errichtet und 1907 verlängert. Als Teil der Lok-Behandlungsanlage der Halle-Hettstedter-Eisenbahn (HHE) diente er der Wartung von Dampfzügen auf der 1896 eröffneten 45 km langen Strecke von Halle nach Hettstedt, die bis 1968 Personenverkehr und danach noch Güterverkehr bis 2002 aufwies. Der geschützte Ziegelfachwerkbau ist im bauzeitlichen Kern von 1895 erhalten und Teil der letzten erhaltenden Kleinbahnanlage dieser Art nach Lenz & Co.-Vorstellungen. Die gesamte Bahnhofsanlage mit Empfangsgebäude, Lok- und Güterschuppen sowie Ladestraße gilt als lebendiges Beispiel für mitteldeutsche Industriekultur und wird aktuell mit 2,6 Millionen Euro saniert. Der KulturErbe Mansfeld-Saaletal e.V. hat die Sanierung und Nutzung des Lokschuppens übernommen und plant auf dem Gelände die Einrichtung eines BIDZ – eines Begegnungs-, Informations- und Dokumentationszentrums. Dieses wird die industriegeschichtliche Bedeutung des Standort dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Lokschuppen ist Teil des historischen Bahnensembles, der um 1900 einer der wichtigsten und meistbefahrenenen Bahnstrecken Mitteldeutschlands war.


BIDZ - Begegnungs-, Informations- und Dokumentations-Zentrum
Der Lokschuppen am Bahnhof Gerbstedt ist ein bedeutendes Zeugnis der mitteldeutschen Industriekultur. Er wurde 1895 gemeinsam mit dem gesamten Bahnhof von der Firma Knoch & Kallmeyer aus Halle an der Saale errichtet und 1907 verlängert. Als Teil der Lok-Behandlungsanlage der Halle-Hettstedter-Eisenbahn (HHE) diente er der Wartung von Dampfzügen auf der 1896 eröffneten 45 km langen Strecke von Halle nach Hettstedt, die bis 1968 Personenverkehr und danach noch Güterverkehr bis 2002 aufwies. Der geschützte Ziegelfachwerkbau ist im bauzeitlichen Kern von 1895 erhalten und Teil der letzten erhaltenden Kleinbahnanlage dieser Art nach Lenz & Co.-Vorstellungen. Die gesamte Bahnhofsanlage mit Empfangsgebäude, Lok- und Güterschuppen sowie Ladestraße gilt als lebendiges Beispiel für mitteldeutsche Industriekultur und wird aktuell mit 2,6 Millionen Euro saniert. Der KulturErbe Mansfeld-Saaletal e.V. hat die Sanierung und Nutzung des Lokschuppens übernommen und plant auf dem Gelände die Einrichtung eines BIDZ – eines Begegnungs-, Informations- und Dokumentationszentrums. Dieses wird die industriegeschichtliche Bedeutung des Standort dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Lokschuppen ist Teil des historischen Bahnensembles, der um 1900 einer der wichtigsten und meistbefahrenenen Bahnstrecken Mitteldeutschlands war.